Im Schatten des Jaotar 1: Die Jagd beginnt

Klappentext

Tief im Regenwald von Onar liegt die Heimat der Manori. Eines Tages finden Späher zweier befreundeter Stämme die Spuren einer gefährlichen Kreatur, dem Jaotar, in ihren Territorien. Kurz nach dem beunruhigenden Fund breitet sich eine merkwürdige und unbekannte Krankheit aus. Dennoch beginnt eine schicksalsbehaftete Jagd auf die Bestien des Regenwaldhochlandes. Unter den ausgesandten Kriegern, Jägern und Spähern beider Stämme befinden sich auch Nairi und Yriiel, zwei junge von Grund auf verschiedene Manori.

Während Nairi bereit ist verbotenerweise Magie einzusetzen, lehnt Yriiel diese strikt ab. Als ihre unterschiedlichen Ansichten aufeinanderprallen, entsteht ein Strudel aus Pflichtgefühl, Heimlichkeiten und unerwarteter Zuneigung. Zu allem Überfluss müssen nicht nur die beiden herausfinden, dass die Jaotare ihr kleinstes Problem sind und sie einer Gefahr gegenüberstehen, der sie ohne Magie nicht gewachsen sind.


Buchmerkmale

Action: wenig
Gewalt: wenig
Spannung: mittel
Magie: wenig
Romantik: gar keine
Realität: gar keine

Format: eBook, Taschenbuch
Erzähltyp: personaler Erzähler
Perspektive(n): 2
Serie: bisher 8 Episoden veröffentlicht, aufeinander aufbauend

Verkauf bei: eBook über Amazon, Weltbild, Thalia, Hugendubel, Kobo, buecher.de und weiteren Onlineshops; Taschenbuch nur bei Amazon

2 Gedanken zu „Im Schatten des Jaotar 1: Die Jagd beginnt

  1. Phantasievolles Abenteuer, das uns in eine fremde Welt mitnimmt

    Das Cover fällt ins Auge. Ein dichter Urwald, in den die Sonne scheint. Durch das brechende Licht sehen wir verschiedene Grüntöne vom dunklen bis ins neongrüne. Es fordert dazu auf, das Buch in die Hand zu nehmen.

    In der Welt Kataria liegt auf einem abgelegenen Kontinent der Regenwald von Onar. In diesem sind die Manori beheimatet.

    Sie fühlen sich bedroht. Die Späher zweier befreundeter Stämme finden Spuren von einem Untier. Es gibt eine gefährliche Kreatur, den Jaotar, der ihnen und ihren Stämmen zu nahe kommt. Zeitgleich erkranken viele Angehörige ihrer Stämme. Sie schlafen sehr schlecht und leiden unter schlimmen Träumen.

    So werden Krieger, Jäger und Späher ausgeschickt, um dieses Wesen zu jagen. Unter ihnen befinden sich Nairi (weiblich) und Yriiel (männlich), die unterschiedlichen Stämmen angehören und noch recht jung sind. Es scheint, dass zur Not Magie eingesetzt werden muss, dies ist aber bei den Stämmen strengstens verboten. Allerdings ist Nairi dazu bereit, Yriiel ist strikt dagege

    Bei der Jagd stellt sich heraus, dass die Jaotare wohl nicht ihr größtes Problem sind. Stehen ihnen ihre Götter bei? Muss dennoch (positive) Magie eingesetzt werden? Immer wieder stellen sich neue Gefahren ein. Zudem scheint es, sie können wohl noch nicht einmal ihren eigenen Stammesbrüdern und- schwestern trauen. Doch die schlimmste Gefahr kann sich niemand von ihnen vorstellen!

    Der Roman lässt sich sehr flüssig lesen. Aber wenn man meint, was soll denn jetzt noch kommen, die Lösung ist nah, doch das Ende des Buches ist weit – kommt wieder eine Wendung, mit der keiner rechnet. Die Spannung steigt bis zum Schluss. Ich konnte gar nicht schnell genug umblättern.

    Erzählt wird aus Sicht von Nairi und Yriiel. In diese kann ich mich sehr wohl hineinversetzen – auch wenn sie keine Menschen sind. Rike Moor verfügt über eine überquellende Phantasie, mit der sie uns einer anderen Welt und deren Bewohner näherbringt. Ich hätte gerne einmal ein gezeichnetes Bild eines Manori gesehen – eines Wesens, das atmet, essen und trinken muss, Gefühle hat und träumt, das eine Symbiose mit den unterschiedlichsten Pflanzen eingegangen ist . Also auch MEINE Vorstellungskraft wurde herausgefordert.

    In ihrem High Fantasy-Roman kommen weder Werwölfe, Vampire, Trolle noch Zwerge, Elfen, Menschen usw. vor. Das ist meines Erachtens etwas ganz Neues. Dies ist das erst Buch einer geplanten Tetralogie. Der nächste Band ist „Die schwarzen Steine“ und Band 3 soll in 2019 veröffentlicht werden.

    Ich habe den Roman „Im Schatten des Jaotar“ mit seinen 580 Seiten sehr gerne gelesen. Rike Moor ist Selfpublisherin. Sie erhalten das Buch unter ISBN 978-3-7467-6087-2 sowie in allen Buchhandlungen. Ich kann es voll und ganz empfehlen.

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