Königssee und andere dunkle Kurzgeschichten

Klappentext

Ein silberner Anhänger in den Fluten eines Sees. Der Blick einer Statue. Ein Spielzeugritter aus unbekanntem Material. Ein Schreibfehler auf einem Autobahnschild. Insektenspray mit unerwarteter Wirkung. Eine Stumpenkerze, die sich nicht durch herkömmliche Streichhölzer entzünden lässt. Eine Schlangenskulptur.

Sieben Frauen, die Tore zu Welten öffnen, in denen nichts ist, wie es scheint.
Sieben Geschichten jenseits der Realität.
Wagen Sie den Schritt über die Grenze – ins Dunkle, Magische, Unbekannte.


Buchmerkmale

Action: mittel
Gewalt: in Spuren enthalten
Spannung: viel
Magie: viel
Romantik: wenig
Realität: mittel

Format: eBook, Taschenbuch
Erzähltyp: Ich- und personaler Erzähler
Perspektive(n): jeweils eine
Reihe/Serie: Nein

Verkauf bei: allen gängigen Onlineshops

3 Gedanken zu „Königssee und andere dunkle Kurzgeschichten

  1. Von Anke Höhl-Kayser habe ich schon viele Bücher gelesen und sie überrascht immer wieder mit neuer Thematik. Aber egal, was sie schreibt, jedes uch hat mich bisher auf eine phantastische Reise mitgenommen.
    Hier meine Rezension. Ich bin auf jede der Geschichten einzeln eingegangen:

    Das Buch Königsee von Anke Höhl-Kayser umfasst sieben Kurzgeschichten, welche die Autorin erfolgreich bei Kurzgeschichten Wettbewerben eingereicht hat. Die Geschichten sind sehr düster, ich würde sie unter Dark Fantasy, teilweise sogar unter Horror einordnen. Die Autorin spielt gekonnt mit den Ängsten der Menschen, sei es die Angst vor Feuer, die Angst vor Spinnen und auch die Angst vor vergessenen Erinnerungen. Mir fällt es schwer, eine Lieblingsgeschichte zu nennen. Jede Geschichte ist anders aber jede Geschichte ist beeindruckend. Ich empfinde es als ein besonderes Talent, wenn eine Autorin in einer kurzen Erzählung so viel hineinpacken kann, dass man als Leser meint, eine fremde Welt betreten zu haben und mir den Charakteren leidet oder deren Freude erlebt.

    Königssee:
    Um Karriere zu machen, zieht Lena vom Berchtesgadener Land nach Hamburg. Wie so oft im Leben, kostet die Entfernung alte Freundschaften. Trotz Internet und Whatsapp ist es schwer Kontakt zu halten, die Interessen gehen auseinander und man verliert sich aus den Augen. Als Lena in Hamburg scheitert bekommt sie Heimweh und fasst den Entschluss, in ihre Heimat zurück zu kehren. Sie sucht Kontakt zu ihrer Cousine und ehemals besten Freundin Hanny. Diese ist am Telefon jedoch sehr abweisend und kurz angebunden. Lena macht sich Sorgen um Hanny und sobald sie in der Heimat ankommt, sucht sie das Haus ihrer Tante auf, in dem Hanny wieder wohnt. Was sie dort sieht macht ihr Angst, nichts ist so wie es war. Diese Geschichte erinnert an die alten Mystery Novels im Stile Wilkie Collins, nur eben etwas moderner. Doch das Szenario könnte durchaus aus seiner Feder stammen, was das Können von Anke Höhl-Kayser unter Beweis stellt.
    Die vollständige Rezension findet ihrr hier:
    https://phantastische-fluchten.blogspot.com/2019/05/konigssee-von-anke-hohl-kayser.html

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  2. Es lauert Schauriges auf jeder Seite

    Als ich das Buch „Königssee“ erstmals zur Hand nahm, dachte ich mir erst mal nichts dabei, auf dem Cover selbigen abgebildet zu sehen. Bekannterweise ist er ein Gebirgssee im Berchtesgardener Land. Ein wunderschönes Foto ziert das Cover, die Sonne trifft gerade noch auf die Gebirgsspitzen. Nachdem ich die erste schaurige Geschichte gelesen habe, musste ich mir das Bild noch einmal ansehen, da war doch was?! Jetzt kann ich es nicht mehr unvoreingenommen betrachten.

    Die Autorin Anke Höhl-Kayser nimmt den Leser mit in mystische Welten. Wir erleben sieben Frauen, die die Grenzen überschreiten, ohne es zu wollen und wir müssen ohnmächtig zusehen. Wir denken und ahnen, was kommt, können nichts tun.

    Die sieben unabhängigen Kurzgeschichten sind aus der Sicht der Hauptfiguren geschrieben, so erleben wir alles mit. Wir fühlen mit den Protagonistinnen, wie sie in dem Studel gefangen sind. Eins kann ich euch verraten, alles geht anders aus, als ihr denkt!

    Anke Höhl-Kayser verfügt über die Macht, durch ihre Wortwahl und den unterschwelligen Spannungsaufbau den Leser bis zum Ende der einzelnen Geschichten zu fesseln. Sie bringt uns durch den flüssigen Schreibstil dazu, voll in die Geschichten einzutauchen und im Nachhinein die einzelnen Geschichten weiterzuspinnen.

    Vereinzelt haben die Stories das Zeug, verfilmt zu werden.

    Ich empfehle empfindlichen Gemütern, diese Stories nicht vor dem Schlafen zu lesen! – Ich bewundere die Autorin für ihre Phantasie. Hut ab! – Ich hätte gerne noch mehr dieser Geschichten gelesen.

    Das Buch hat sie selbst bei Books on Demand – BoD – veröffentlicht. Ich kann es sehr empfehlen.

    Näheres zur Autorin findet ihr auf https://www.ulrike-frey.com/lit_anke_hoehl.html

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